Programm 2022/2023



 

Bewegung
Bewegung
Förderpreis
2021

 Sehen/Fühlen
Riechen

 Frank Morzuch

Elly Weiblen

Jaime Makinde +
Peter Sprang

 

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25. September bis 23. Oktober
Bewegung
Jurierte Mitgliederausstellung

Axel Bleyer, Svenja Bohnert, Rainer Braxmaier, Anita Frei-Krämer, Armin Göhringer, Petra Göhringer, Manfred Grommelt, Gisela Harff-Schüppert, Jaime Makinde, Rainer Nepita, Emanuel Ogrodniczek, Ursula Reichart, Daniel Schlindwein, Manfred Schlindwein, Jens Stickel, Alfons Weiss

Fest zum Auftakt der Saison und Vernissage:
Sonntag, 25. September 2022, 11 Uhr
Begrüßung: Bürgermeister Hans-Peter Kopp

Der Künstlerkreis Ortenau startet in die neue Kunstsaison mit einer jurierten Mitgliederausstellung. Die Jury, bestehend aus Dr. Antje Lechleiter (Kunsthistorikerin, Freiburg), Linda Treiber (Galeristin, Ettenheimmünster) und Bernd Künzig (freier Kurator und Musikredakteur, Baden-Baden) traf eine Wahl aus den eingereichten Kunstwerken zum Thema „Bewegung“.

Bewegung bedeutet auch Veränderung. In diesem Sinne stellen wir unsere jährlich stattfindende Mitgliederausstellung als Auftakt an den Beginn unseres Ausstellungsjahres. Feiern Sie mit uns dieses Fest. Die Künstler*innen offerieren Köstlichkeiten aus ihrer Küche. 

Neben der jurierten Ausstellung präsentieren die Mitglieder des Künstlerkreises kleinformatige Werke. Diese können Sie während der Vernissage zu einem Vorzugspreis erwerben und uns damit unterstützen. Sie unterstützen uns aber auch, wenn Sie eine Arbeit aus der jurierten Ausstellung für Ihre Sammlung erwerben.

In unserer Galerie gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Foto © Ronald Buck


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Förderpreis Kunst und Kultur 2021
Den Rasen glatt streichen
Grischa Kaczmarek, Cynthia Wijono, Andreas Reck

Begrüßung: Förderkreis Kunst + Kultur Offenburg und Künstlerkreis Ortenau
Einführung: Dr. phil. Maria Lucia Weigel, Kunsthistorikerin, Heidelberg (Kuratorin)

Künstler*innengespräch: Sonntag, 27. November 2022, 14 Uhr


Der Förderkreis Kunst + Kultur Offenburg vergibt seit 2005 in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe den Förderpreis Kunst und Kultur. Im Turnus von zwei Jahren werden ehemalige Absolventinnen und Absolventen der Akademie ausgezeichnet, die sich für das Graduierten-Stipendium des Landes Baden-Württemberg bewerben. Zur Auszeichnung gehören ein Preisgeld, ein Katalog sowie eine umfassende Ausstellung. Damit schafft der Förderkreis Freiräume für junge künstlerische Positionen.

Den Rasen glatt streichen. Unter diesem Titel stellen die Preisträger des Jahres 2021
Grischa Kaczmarek, Cynthia Wijono und Andreas Reck ihre Arbeiten vor. Die Haptik des Farbauftrags prägt die Malerei von Grischa Kaczmarek. Farbformen sind als Abstraktionen von sichtbarer Wirklichkeit auf dem Bildträger miteinander verwoben. Ihre kraftvolle Farbgebung lässt sie in bildräumlicher Tiefe und zugleich Flächenhaftigkeit erlebbar werden. Cynthia Wijono erkundet in ihren Zeichnungen und architektonischen Studien die Habitate von Mensch und Tier. Die wechselseitige Durchdringung der Lebensräume führt zur Ausbildung hybrider Behausungen, die in die Utopie einer friedlichen Koexistenz mündet. Andreas Reck reagiert in seinen Arbeiten auf Bilder aus Internet und Netflix. Eine expressive Strichführung charakterisiert seine Zeichnungen und Gemälde. Spielsachen für Kinder stellen das Motivrepertoire, aus dem sich Einzelwerke und Cluster der aktuellen Serie speisen.

Eine Ausstellung des Förderkreis Kunst + Kultur in Kooperation mit dem Künstlerkreis Ortenau e.V.

www.foerderkreis-kunst-und-kultur.de

In unserer Galerie gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Abbildung oben: Cadavre exquis zum Thema „Garten“, von Grischa Kaczmarek, Andreas Reck und Cynthia Wijono

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15. Januar bis 12. Februar 2023

Sehen · Fühlen · Riechen 

Jules Andrieu, Samantha Augenstein, Svenja Bohnert, Bastian Börsig, Jonas Göhringer, Betty Rieckmann, Lucretia Schmidt, Lea Sprenger, Jens Stickel, Zir0

Vernissage: Sonntag, 15. Januar 2023, 11 Uhr
Einführung: Clemens Hermann Wagner, Literaturwissenschaftler und Theologe, Freiburg i. Br.


Auf den ersten Blick wirkt alles wie eine gewöhnliche Ausstellung mit verschiedenen künstlerischen Positionen.
Aber wie bekommt man denn einen geraden Bleistiftstrich ohne Lineal am besten hin? Was ist der Unterschied von einem Zinnoberrot und einem Karminrot?
Können Skulpturen eine Beziehung miteinander eingehen? Wie riecht die Ölfarbe oder der Lack?

Diese Fragen und viele weitere können bei der Ausstellung „Sehen, Fühlen, Riechen“ beantwortet oder erfahrbar gemacht werden. Jede/r Künstler*in ist mit Arbeiten vertreten, die zudem auf einem Podest näher an die Besucher*innen herangeführt werden. Somit entsteht eine Kunstvermittlung, die auch Familien in die Ausstellung locken soll. Denn hier gibt es etwas zum Machen, Rätseln, Schreiben, Riechen, Fühlen...

Die Ausstellung vertritt junge Künstler*innen, die vorwiegend ihre Ausbildung an der Karlsruher Kunstakademie hatten und schon auf vielen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen waren. Sie wollen einen Versuch starten, unterschiedliche künstlerische Sparten mit diversen Herangehensweisen, von der Malerei bis hin zur skulpturalen Plastik, erfahrbar zu machen. 


In unserer Galerie gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Abbildung oben: Jonas Göhringer, Black_Mono (Ausschnitt), 2022, 
Kapa, Acryl, Pigment, Graphit, 100 x 70 cm





5. März bis 2. April 2023

Noli me tangere
Frank Morzuch

Vernissage: Sonntag, 5. März 2023, 11 Uhr


Der französisch-kanadische Künstler Frank Morzuch untersucht Themen im Zusammenhang mit der Landschaft, virtuell, natürlich oder konstruiert, indem er genau den Blickwinkel hinterfragt, aus dem das Sehen erfolgt.
Seine Vorschläge stellen eine subtile Komplexität von Materie und Licht dar und verbinden Materialien wie Äste und Kiesel mit elektrischen und magnetischen Geräten, die notwendig sind, um „den Stoff des Sichtbaren“ zu weben und aufzulösen.
Sein Interesse gilt den Zahlen und ihrer räumlichen Wirkung. Eher konzeptionell führt ihn seine Arbeit in die Bereiche der Kunstgeschichte, zu den Stichen Albrecht Dürers, um den Raum des Sehens zu hinterfragen, um seine Zeichnung nicht mehr auf Papier, sondern direkt im Kopf des Betrachters zu drucken.

www.frankmorzuch.com

In unserer Galerie gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Abbildung oben: Frank Morzuch, Hasard, 2013, Sablières d'Oberhoffen, Installation aus Lindenbäumen und Ästen







23. April bis 21. Mai 2023

Malerei, Zeichnung, Fotografie

Elly Weiblen


Vernissage: Sonntag, 23. April 2023, 11 Uhr


„Meine Arbeitsfelder umfassen Malerei, Zeichnung und Fotographie.
In der Farbe beschäftigt mich besonders der Farbklang eines Bildes und der Rhythmus seiner verfugten Flächen. Es ist also, wenn man so will, ein musikalischer Ansatz. –
Wie in den Akkorden eines Musikstückes sind die Farbtöne einander zugeordnet, antworten einander und ergeben eine besondere Gestimmtheit. Gewichte und Gegengewichte rhythmisieren und halten das Bild. 
In den Tuschen folgen sich helle und dunkle Formen unterbrechend, betonen dabei die Leere. Das Spiel von Schärfe und Unschärfe ist sehr wichtig für die Arbeit. Die Photographie zeigt Bilder, die in der Wirklichkeit gefunden sind."

www.ellyweiblen.de

In unserer Galerie gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Abbildung oben: Elly Weiblen, Giardini grigio (Ausschnitt), 2021, Eitempera, 53 x 58 cm








25. Juni bis 23. Juli 2023

Hand in Hand [Mano a Mano]
Jaime Makinde und Peter Sprang

Vernissage: Sonntag, 25. Juni 2023, 11 Uhr


Jaime Makinde (geb. 1959 in Kuba) und Peter Sprang (geb. 1960 in Deutschland), beide aktive Mitglieder des Künstlerkreises, stellen gemeinsam aus unter dem Titel „Hand in Hand“.
Die auf den ersten Blick so unterschiedlichen  Arbeitsstile treten in Dialog, ergänzen sich und werten sich gegenseitig auf, die sachliche Architektur der Galerie soll mit gemeinsamer lyrischer Tiefe gefüllt werden.
Beide arbeiten gegenständlich, wenn auch zum Teil in stark abstrahierter Form. Beide fußen in der Tradition der Moderne: Makinde in der konstruktivistischen bis surrealen Welt mittelamerikanischer Kunst, Peter Sprang im Expressionismus aber auch Manierismus und der romantischen Philosophie aus Deutschland.
Die Arbeiten werden nebeneinander präsentiert, freundschaftlich und konkurrenzlos, miteinander. Dabei steht das Kleinformat im Mittelpunkt.

In unserer Galerie gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Abbildung oben: Jaime Makinde und Peter Sprang, 2022, Zeichnung/Collage



 

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