Programm 2019/2020

 

 

           
Stefanie Krüger Melanie Grocki Partnerwahl Sumiko Shoji Pflanzenwelten  40 Jahre Künstlerkreis

 

 


Stefanie Krüger
Aus naher Ferne
Malerei
22. September bis 27. Oktober 2019
Vernissage: Sonntag, 22. September 2019, 11 Uhr
Einführung: Clemens Ottnad M.A.

Finissage mit Künstlergespräch: Sonntag, 27. Oktober 2019, 15 Uhr

Stefanie Krügers Gemälde zeichnen sich durch Kühlheit, Klarheit und Distanz aus. Die Szenen und Orte wirken, als seien sie einer Traumwelt entsprungen. Oder wie Wolfgang Heger schreibt:
»Da gibt es beklemmend magische Momente aber auch lyrische Verzauberung. Surreale Gedankenwelten stehen vielleicht am Anfang, aber die Entdeckung der Künstlichkeit, besser vielleicht der Fremdartigkeit der Welt liegt in der Wahrnehmung des Realen. Leise Verschiebungen der Alltagswahrnehmung reichen aus, ein Aushebeln der Bezugsregeln und Wahrnehmungs- bzw. Darstellungskonventionen.«

www.stefaniekrueger.com

 Abbildung oben:
Stefanie Krüger »Surferin« 2019 Ölfarbe auf Leinwand, 18 x 34 cm


 Download: Einladungskarte

 

 


Melanie Grocki
FUEGEN + FLECHTEN
Zeichnung
10. November bis 15. Dezember 2019
Vernissage: Sonntag, 10. November 2019, 11 Uhr
Gilbert Fels liest Durchs große Glas.

Aquarellfarbe, Pinsel, Stift und Faden sowie ein Bogen Papier und ein reduzierter Formenkatalog sind das Material, dessen ich mich bediene, um vernetzte Strukturen und rhythmische Formationen entstehen zu lassen. Die Zeichnungen gehen aus initialen zufälligen Setzungen hervor, zumeist einem Schwarm gespritzter Punkte auf dem leeren Blatt. Im weiteren Tun wachsen sie zu organischen Systemen heran, die kalkulierte Störungen und zufällige Abweichungen einbeziehen und Feld für Zwischentöne und Entdeckungen werden. Schon kleine Veränderungen führen zu unvorhergesehenen Wendungen und verdeutlichen immer wieder das Moment der Freiheit eines offenen Ausgangs.

Melanie Grocki,
geboren 1983 in Essen | 2003 - 2006  Studium an der Kunstakademie Nürnberg bei Rolf-Gunter Dienst | 2006 - 2009 Studium an der Kunstakademie München bei Gerhard Merz | 2009 Stipendium Künstlerhaus Hooksiel | 2010 Stipendium Kunstgenerator | 2012 Kunstpreis des Kreises Viersen | seit 2016 Mitinitiatorin der »Linienscharen«, Plattform für zeitgenössische Zeichnung in Stuttgart | 2017-2018 Lehrauftrag für Zeichnen an der Hochschule Augsburg | Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg

www.melanie-grocki.de

Abbildung oben:
Abbildung: aus der Reihe »Fächer«, s70 (Detail), 2018, Aquarell und Buntstift auf Papier, 150 x 300 cm, Foto: Melanie Grocki

 Download: Einladungskarte


Partnerwahl
19. Januar bis 16. Februar 2020
Vernissage: Sonntag 19. Januar 2020, 11 Uhr

Traditioneller Neujahrsempfang
Sonntag, 19. Januar 2020, 11 Uhr

Veranstaltung zur Ausstellung:
Dienstag, 21. Januar 2020, 15 Uhr
»Ein Nachmittag mit Frau von H.«, Begegnungen mit Kunst in Offenburg – ein angeregtes Gespräch vor Kunstwerken mit Renate von Heimburg


Mitgliederausstellung
Seit 1980 vertritt der Künstlerkreis Ortenau eine wichtige Position bei der Präsentation und Förderung zeitgenössischer Kunst. Im neuen Jahr 2020 feiern wir unser 40-jähriges Bestehen. Die aktuelle Ausstellung und der Neujahrsempfang sind der Auftakt von Aktionen, Veranstaltungen und Ausstellungen, die ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres stehen.
Die Ausstellung »Partnerwahl« zeigt Seite an Seite, jeweils das Werk eines Mitglieds des Künstlerkreises und ein Werk des von ihm gewählten Künstlerpartners, der in den vergangenen Jahren in der Galerie im Artforum ausgestellt hat. Der Charme dieser Idee besteht in der Vielfalt der unterschiedlichen Werke, in ihrer Unterschiedlichkeit aber auch in den Gemeinsamkeiten der befreundeten Künstlerkollegen.

Prosit Neujahr!
Feiern Sie mit uns das 40-jährige Bestehen des Künstlerkreis Ortenau und stoßen Sie mit uns auf das neue Kunstjahr 2020 an.
Freuen Sie sich auf unser Buffet, auf nette Gespräche sowie auf unsere Ausstellung.

 Abbildung oben:
Foto: Rainer Nepita, 2015 Basel, Merian Gärten, 24.10

 

Sumiko Shoji
Connect
Skulptur/Installation/Malerei/Zeichnung
8. März bis 5. April 2020
Vernissage: Sonntag, 8. März 2020, 11 Uhr

Sumiko Shojis Werke zeigen sich in verschiedenen Verbindungspunkten.
Sie lässt einer Interpretation freien Raum.
Durch Ihre Verbindungen von verschiedenen Ereignissen entsteht eine Mehrdeutigkeit für verschiedene Assoziationen. Sie öffnen den Blick für ein neues, freies Weltbild.

Sumiko Shoji,
geboren in Japan | Studium an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Prof. Rudolf Schoofs, Prof. Marianne Eigenheer) | Aufbaustudium (Prof. Marianne Eigenheer) | lebt und arbeitet seit 1999 in Gaildorf

Abbildung oben:
Boot – Apfelhälften, 2018/2019, Ton glasiert und gebrannt, 15 x 37 x 5 cm
 

 

 


Pflanzenwelten V
Eine Ausstellung mit herman de vries, Benjamin Beßlich, Helmut Droll, Werner Henkel, Herbert Holzheimer, Gerd Kanz, Romana Menze-Kuhn, Rainer Nepita, Sylvia Peter, Horst Ziegler und in Zusammenarbeit mit der Galerie im Saal Eschenau.
26. April bis 24. Mai 2020
Vernissage: Sonntag, 26. April 2020, 11 Uhr

Das wichtigste Thema für unsere moderne Wohlstandsgesellschaft ist auch in den bildenden Künsten zu einem bedeutenden Thema avanciert: Die Beziehung des Menschen zur Natur!
Natural relations nannte dies herman de vries schon in den 70er Jahren, als er mit seinen ersten Pflanzenbildern die Besucher von Kunstausstellungen noch verunsicherte und auf Unverständnis stieß. Inzwischen hat sich seine Betrachtung der Welt mit künstlerischen Mitteln durchgesetzt, und er selbst wurde zu einem weltweit anerkannten Künstler und zum Protagonisten unserer Ausstellungen zum Thema Mensch und Natur.
Die Galerie im Saal hat dieses Thema fest in ihrem Galerieprogramm installiert. U.a. mit der Themenausstellung »Pflanzenwelten«, die nun zum fünften Mal, jetzt in der Galerie Artforum des Künstlerkreises Ortenau, in jeweils veränderter Zusammensetzung und Form gezeigt wird.
Die Künstlergruppe, die diese Ausstellung gestaltet, wuchs stetig an und hat mit zehn Künstlern eine maximale Größe erreicht. Der Wunsch, mit diesen Kunstwerken einen Beitrag zu leisten in der großen Diskussion zu Umweltproblemen, wird durch jede neue Ausstellung bedeutender.
Kunst kann nach unserer Überzeugung einen besonderen Beitrag leisten, indem sie mit ihren Arbeiten erstens begeistert und zweitens zum Nachdenken anregt. Die Vielfalt der Auseinandersetzung mit dem Thema Natur und Mensch stellt sich gegen jedwede Gleichschaltung von Meinungen und Lösungen. Denn sicher gibt es viele Wege zur Veränderung, die alle ein Ziel verfolgen, nämlich die Achtung vor dieser Welt und ihrer unendlichen Vielfalt und Schönheit ins Bewusstsein zu rücken.
 

Egon A. Stumpf

Abbildung oben:
Helmut Droll, Amaryllis (Detail) aus der Reihe »Metamorphe Strukturen«, 2010, Tuschezeichnung auf Reinzeichenkarton, 73 x 51 cm, Foto: Helmut Droll

 

 

 

print